Zwischen den ganzen kühlen Zielen war ich im Frühjahr auch mal in wärmeren Gefilden unterwegs. Während dem dreiwöchigen Trip durch Thailand haben wir unter anderem einen Stop auf Ko Tao gemacht, um dort wie viele andere auch, den Tauchschein zu machen.

Die kleine Insel im Golf von Thailand erreicht man problemlos mit der Fähre über Ko Samui und Ko Pha-ngan. Dort ist alles auf den Tauchtourismus getrimmt und wir erwischten auch durch Zufall gleich die größte Tauchschule vor Ort: Ban’s Diving

Nicht nur der kleine Preis, besonders die Unterwasserwelt lockt Taucher und solche, die es werden wollen, aus aller Welt nach Ko Tao.
Und man brauch nicht zwingend die große Ausrüstung – selbst beim Schnorcheln gibt es sehr viel zu sehen.

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Alle Bilder sind mit der Canon G7 X im passenden Unterwassergehäuse WP-DC54 entstanden. Ich habe es mir ehrlich gesagt etwas einfacher vorgestellt, unter Wasser zu fotografieren. Es ist recht schwierig auf dem Monitor etwas zu erkennen und ab einer gewissen Tiefe wird das Licht schnell schlechter. Eine Ausrüstung mit entsprechendem UW-Gehäuse, Rotfiltern und Blitzen würde da sicherlich andere Ergebnisse liefern, aber für ein paar Schnappschüsse am Anfang war es ausreichend.

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Ich habe mir noch sehr gewünscht einen Hai und eine Schildkröte zu sehen und dieser Wunsch wurde mir dann am letzten Tag noch erfüllt. Wo die  Schwarzspitzen-Riffhaie eher klein waren, kam mir die Grüne Meeresschildkröte unfassbar riesig vor – wie ein Ufo erschien sie plötzlich im Blau und verschwand auch wieder zügig im selbigen.

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Es geht bergauf! Schneefelder mehren sich und die Sicht wird immer häufiger von dichten Nebelfeldern verdeckt.

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Hier erlebt man die gegensätzlichen Elemente aus nächster Nähe. Eine heiße Quelle hat einen Tunnel durch das Schneefeld geschmolzen.

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Teilweise geht es mehrere Kilometer über eine fast geschlossene Schneedecke, was die Orientierung erschwert. Das GPS navigiert uns aber sicher den Trail entlang.

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Nach einer kurzen Nacht zwischen den Schneefeldern mit viel Regen und einem kräftigen Sturm, der die Stabilität des Zeltes auf die Probe stellte, ging es wieder bergab Richtung bunte Berge von Landmannalauger. Dazu mehr in Teil 7 meiner Island Serie.

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Das Wetter hat es in diesen Tagen nicht besonders gut mit uns gemeint. Vom Dauerregen bis zum heftigen Sturm war alles dabei. So sind wir meist doppelte Etappen gelaufen und haben den gesamten Weg von Skógar bis Landmannalaugar schlussendlich in dreieinhalb Tagen hinter uns gebracht.

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Island Laugavegur Trail
Oft über Schneefelder ging es vorbei an Gletschern und immer wieder atemberaubender Landschaft. Zwischendurch riss die Wolkendecke auf und so ergaben sich tolle Lichtstimmungen.

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Island Laugavegur Trail
Ab Pórsmörk verläuft der Weg wieder tiefer durch ausgedehnte Aschewüsten. Am Weg sind ein paar bewirtschaftete Hütten, bei denen man auch übernachten kann. Da wir aber Zelt, Schlafzeug und Kocher dabei hatten, waren wir davon unabhängig und flexibler.

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Vor zwei Wochen waren wir rund um den schönen Königssee unterwegs. Die Tour startete bei sonnigem Wetter an der mittleren Talstation der Jennerbahn.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Unser erster Stopp war direkt hinter der Grenze am Carl-Stahl-Haus.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Der Hüttenwirt sagte uns, dass es durch zu viel Schnee noch nicht möglich wäre, dem Grenzverlauf weiter am Bergrücken zu folgen. Und so stiegen wir nächsten Tag wieder ein gutes Stück herab. Beim Seeleinsee ging es durch teils tiefen Schnee wieder steil bergauf.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Am Halsköpfl rasteten wir bei schönstem Ausblick über den Königssee. Nach einem sehr kühlen Bad im Gebirgsbach übernachteten wir auf der wunderschönen, traditionell betriebenen Wasseralm.

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Eine weitere Nacht verbrachten wir im Kärlinger Haus am Funtensee, bevor es wieder durch abwechslungsreiche und sehr ursprüngliche Landschaft hinab zum Königssee ging.

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Der krönende Abschluss der Tour war ein großer Bestand von Frauenschuh direkt am Wegesrand – ein tolles Wochenende im Nationalpark Berchtesgaden.

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Im Norden ist es deutlich ruhiger. Hier kommt einem schon mal eine ganze Weile kein anderes Auto entgegen und so findet man auch in Straßennähe einen schönen Platz für die Nacht. An unserem nördlichen Zeltplatz hatten wir einen tollen Sonnenuntergang und in unmittelbarer Nähe tummelten sich die Robben im Fjord.

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Weiter am Weg gibt es immer wieder kleine und große Wasserfälle. Besonders beeindruckend: der Dynjandi.

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Zurück in Reykjavik tauschten wir den Mietwagen gegen zwei Bustickets nach Skogar. Wir wollten noch ein bisschen Strecke an den eigentlichen Laugavegur-Trail dran hängen, um dann von Porsmörk weiter nach Landmannalaugar zu laufen. So starteten wir bei recht schönem Wetter direkt am Skogarfoss – doch das Wetter sollte sich noch ändern…

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Am westlichsten Punkt von Island, in Látrabjarg, haben sich die Papageientaucher inzwischen an die zahlreichen Besucher gewöhnt und lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren.igreen150816_MG_1869
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In den Felsen rasten und brüten auch einige Möwenarten – unter anderem die nur im Norden vorkommende Dreizehenmöwe.

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In einem kleinen Hafendorf, beobachteten wir Flußseeschwalben, die sich über einen durch Ebbe eingeschlossenen Fischwarm hermachten.

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Neben einer kleinen Robbenkolonie trieb sich ein Rotschenkel mit seinem Jungen herum.

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Ich würde mich jetzt nicht als großen Pferde-Fan bezeichnen, aber diese charakterstarken, hübschen Ponys auf ihren meist riesigen und wunderschönen Weiden zu beobachten hat mir sehr große Freude bereitet: Wie die Junghengste durch kleine und auch größere Streitigkeiten die Rangordnung klären, wie die Stuten ihre Fohlen behüten oder wie sich die ganze Herde gegen den Regen dreht und stillschweigend dem miesen Wetter trotzt.

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Im August habe ich mir einen schon lang gehegten Traum erfüllt und war mit einem Freund für ein paar Wochen in Island unterwegs. Wir haben jede Nacht im Zelt verbracht und den typisch isländischen Wetterlaunen getrotzt, sind mit dem Mietwagen die gesamten Westfjorde hochgefahren, haben zu Fuß und dem gesamten Gepäck auf dem Rücken den Laugavegur-Trail in Rekordzeit bewältigt und sind mit Steigeisen und Eispickel am größten Gletscher Europas geklettert. Wir haben uns einiges zugemutet, wurden dafür aber mit einzigartigen Landschaften, wundervollen Lichtstimmungen und unersetzlichen Erfahrungen belohnt. Hier möchte ich nach und nach die Bilder der Reise zeigen und von unseren Erlebnissen berichten.

Der Startpunkt unseres kleinen Islandabenteuers war wie wohl bei den meisten Islandbesuchern Reykjavik – eine Stadt, von der ich mir etwas mehr versprochen hatte. Neben einer ganz schönen, überschaubaren Einkaufsstraße wartet sie doch eher mit funktioneller und eintöniger Architektur auf. Begrüßt wurden wir vom typischen Islandwetter – Dauerregen und einstellige Werte auf dem Thermometer – das sich noch wie ein grauer Faden durch unser Reisetagebuch ziehen wird. Hier lernten wir auch schnell die isländische Preispolitik kennen: 4 Bananen für umgerechnet 7 Euro! Dazu sei aber gesagt: Wenn man etwas darauf achtet, was man kauft und wo (besser Bonus als 2010), lassen sich die Kosten beim Lebensmittelkauf deutlich reduzieren. Aber das mussten wir erts noch lernen. Geplant war, gleich mit dem Laugavegur-Trail zu beginnen. Da für den Süden aber Unwetterwarnungen herausgegeben worden waren und es auch in Reykjavik nicht aufhören wollte zu regnen, mieteten wir uns einen kleinen Hyundai und starteten Richtung Norden. Ein etwas ernüchternder Start, aber wir waren guter Dinge und freuten uns nun endlich loszukommen.

Unseren ersten Foto-Stop machten wir am höchsten Wasserfall Islands – dem Glymur: Eine schöne Tour entlang des Canyons bis zum beeindruckenden Wassersturz.

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In den Felswänden brüteten zahlreiche Eissturmvögel.

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Um nicht den selben Weg zurück gehen zu müssen, machten wir hier unsere erste Furt durch den eiskalten Strom.

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Auf teilweise sehr buckeligen Schotterpisten ging es durch abwechslungsreiche Landschaften weiter Richtung Norden. Vorbei am Hraunfossar in den Snæfellsnes National Park bis zu unseren ersten heißen Quellen.

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Vor zwei Wochen haben wir es endlich mal geschafft, den Teritär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel im nahen Westerwald zu besuchen und den dortigen Klettersteig zu testen. Nach ein paar Problemen bei der Anmeldung konnten wir in die Wand des alten Brechers einsteigen. Dort sind rundherum große Klettergriffe angebracht, die das Klettern recht einfach gestalten. Nach circa einer Viertelstunde war die Route für uns durchgestiegen – ein eher kurzer Spaß. Bei wunderbarem Herbstwetter schlenderten wir im Anschluss noch eine Runde durch den Stöffelpark, wobei es einige interessante Dinge zu sehen gab – ein Besuch lohnt sich.

Der Eintritt für den Klettersteig inklusive des Parkeintritts kostet 9,50 Euro. Die nötige Ausrüstung wie Gurt, Klettersteigset und Helm muss man selber mitbringen und man muss mindestens zu zweit klettern (Wovon eine Person den Vorstiegsschein haben muss (der normale Toprope-Schein reicht nicht aus). Je nach Können und Erfahrung kann auch dieser Steig für manch einen sehr schwierig sein und Probleme bereiten.

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Über ein verlängertes Wochenende ging es noch mal schnell in die Berge: Freitag haben wir eine ausgedehnte Tour im Tannheimer Tal gemacht. Vom Vilsalpsee stiegen wir hoch zur Landsberger Hütte und von dort ging es den noch recht jungen Klettersteig hinauf zur Lachenspitze, die eine grandiose Aussicht über das Tannheimer- und Richtung Lechtal bietet. Beim Abstieg konnten wir eine große Gruppe Rothirsche bei der Brunft erleben. Um den Gipfel jagten Kolkraben einem Steinadler hinterher. Mehrere Gamsherden grasten am Hang. Recht Anstrengend aber auch traumhaft schön!

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Der Steig geht quer durch die doch recht beeindruckende Nordwand der Lachenspitze direkt neben der Landsberger Hütte (klein unten links).

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Nächsten Tag ging es noch zu einer gemütlichen Runde ins Lechtal.

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