Im Norden ist es deutlich ruhiger. Hier kommt einem schon mal eine ganze Weile kein anderes Auto entgegen und so findet man auch in Straßennähe einen schönen Platz für die Nacht. An unserem nördlichen Zeltplatz hatten wir einen tollen Sonnenuntergang und in unmittelbarer Nähe tummelten sich die Robben im Fjord.

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Weiter am Weg gibt es immer wieder kleine und große Wasserfälle. Besonders beeindruckend: der Dynjandi.

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Zurück in Reykjavik tauschten wir den Mietwagen gegen zwei Bustickets nach Skogar. Wir wollten noch ein bisschen Strecke an den eigentlichen Laugavegur-Trail dran hängen, um dann von Porsmörk weiter nach Landmannalaugar zu laufen. So starteten wir bei recht schönem Wetter direkt am Skogarfoss – doch das Wetter sollte sich noch ändern…

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Am westlichsten Punkt von Island, in Látrabjarg, haben sich die Papageientaucher inzwischen an die zahlreichen Besucher gewöhnt und lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren.igreen150816_MG_1869
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In den Felsen rasten und brüten auch einige Möwenarten – unter anderem die nur im Norden vorkommende Dreizehenmöwe.

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In einem kleinen Hafendorf, beobachteten wir Flußseeschwalben, die sich über einen durch Ebbe eingeschlossenen Fischwarm hermachten.

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Neben einer kleinen Robbenkolonie trieb sich ein Rotschenkel mit seinem Jungen herum.

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Ich würde mich jetzt nicht als großen Pferde-Fan bezeichnen, aber diese charakterstarken, hübschen Ponys auf ihren meist riesigen und wunderschönen Weiden zu beobachten hat mir sehr große Freude bereitet: Wie die Junghengste durch kleine und auch größere Streitigkeiten die Rangordnung klären, wie die Stuten ihre Fohlen behüten oder wie sich die ganze Herde gegen den Regen dreht und stillschweigend dem miesen Wetter trotzt.

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Im August habe ich mir einen schon lang gehegten Traum erfüllt und war mit einem Freund für ein paar Wochen in Island unterwegs. Wir haben jede Nacht im Zelt verbracht und den typisch isländischen Wetterlaunen getrotzt, sind mit dem Mietwagen die gesamten Westfjorde hochgefahren, haben zu Fuß und dem gesamten Gepäck auf dem Rücken den Laugavegur-Trail in Rekordzeit bewältigt und sind mit Steigeisen und Eispickel am größten Gletscher Europas geklettert. Wir haben uns einiges zugemutet, wurden dafür aber mit einzigartigen Landschaften, wundervollen Lichtstimmungen und unersetzlichen Erfahrungen belohnt. Hier möchte ich nach und nach die Bilder der Reise zeigen und von unseren Erlebnissen berichten.

Der Startpunkt unseres kleinen Islandabenteuers war wie wohl bei den meisten Islandbesuchern Reykjavik – eine Stadt, von der ich mir etwas mehr versprochen hatte. Neben einer ganz schönen, überschaubaren Einkaufsstraße wartet sie doch eher mit funktioneller und eintöniger Architektur auf. Begrüßt wurden wir vom typischen Islandwetter – Dauerregen und einstellige Werte auf dem Thermometer – das sich noch wie ein grauer Faden durch unser Reisetagebuch ziehen wird. Hier lernten wir auch schnell die isländische Preispolitik kennen: 4 Bananen für umgerechnet 7 Euro! Dazu sei aber gesagt: Wenn man etwas darauf achtet, was man kauft und wo (besser Bonus als 2010), lassen sich die Kosten beim Lebensmittelkauf deutlich reduzieren. Aber das mussten wir erts noch lernen. Geplant war, gleich mit dem Laugavegur-Trail zu beginnen. Da für den Süden aber Unwetterwarnungen herausgegeben worden waren und es auch in Reykjavik nicht aufhören wollte zu regnen, mieteten wir uns einen kleinen Hyundai und starteten Richtung Norden. Ein etwas ernüchternder Start, aber wir waren guter Dinge und freuten uns nun endlich loszukommen.

Unseren ersten Foto-Stop machten wir am höchsten Wasserfall Islands – dem Glymur: Eine schöne Tour entlang des Canyons bis zum beeindruckenden Wassersturz.

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In den Felswänden brüteten zahlreiche Eissturmvögel.

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Um nicht den selben Weg zurück gehen zu müssen, machten wir hier unsere erste Furt durch den eiskalten Strom.

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Auf teilweise sehr buckeligen Schotterpisten ging es durch abwechslungsreiche Landschaften weiter Richtung Norden. Vorbei am Hraunfossar in den Snæfellsnes National Park bis zu unseren ersten heißen Quellen.

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Vor zwei Wochen haben wir es endlich mal geschafft, den Teritär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel im nahen Westerwald zu besuchen und den dortigen Klettersteig zu testen. Nach ein paar Problemen bei der Anmeldung konnten wir in die Wand des alten Brechers einsteigen. Dort sind rundherum große Klettergriffe angebracht, die das Klettern recht einfach gestalten. Nach circa einer Viertelstunde war die Route für uns durchgestiegen – ein eher kurzer Spaß. Bei wunderbarem Herbstwetter schlenderten wir im Anschluss noch eine Runde durch den Stöffelpark, wobei es einige interessante Dinge zu sehen gab – ein Besuch lohnt sich.

Der Eintritt für den Klettersteig inklusive des Parkeintritts kostet 9,50 Euro. Die nötige Ausrüstung wie Gurt, Klettersteigset und Helm muss man selber mitbringen und man muss mindestens zu zweit klettern (Wovon eine Person den Vorstiegsschein haben muss (der normale Toprope-Schein reicht nicht aus). Je nach Können und Erfahrung kann auch dieser Steig für manch einen sehr schwierig sein und Probleme bereiten.

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Über ein verlängertes Wochenende ging es noch mal schnell in die Berge: Freitag haben wir eine ausgedehnte Tour im Tannheimer Tal gemacht. Vom Vilsalpsee stiegen wir hoch zur Landsberger Hütte und von dort ging es den noch recht jungen Klettersteig hinauf zur Lachenspitze, die eine grandiose Aussicht über das Tannheimer- und Richtung Lechtal bietet. Beim Abstieg konnten wir eine große Gruppe Rothirsche bei der Brunft erleben. Um den Gipfel jagten Kolkraben einem Steinadler hinterher. Mehrere Gamsherden grasten am Hang. Recht Anstrengend aber auch traumhaft schön!

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Der Steig geht quer durch die doch recht beeindruckende Nordwand der Lachenspitze direkt neben der Landsberger Hütte (klein unten links).

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Nächsten Tag ging es noch zu einer gemütlichen Runde ins Lechtal.

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…und vielen Motiven. Ich hoffe, bald mehr von meinem Island-Trip zeigen zu können.

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Gestern war ich kurz im Ebertseifen. Ein paar Laubfrösche ruhten recht fotogen im Brombeerdschungel bei sommerlichen Temperaturen.

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Gestern Abend habe ich die Schachbretter auf der Wiese besucht. Es war gar nicht so einfach mit ihnen, da sie auch nach Sonnenuntergang dank der hohen Temperaturen sehr agil und unruhig waren.

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Traurig um das Schachbrett – Freude für die Krabbenspinne.

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Eine Woche waren wir auf dem berühmten Fernwanderweg unterwegs, der zu recht als anspruchsvoll gilt, aber die Schönheit und Vielfalt Korsikas eindrucksvoll aufzeigt. Mit vier Freunden ging es samstags vom Flughafen Calvi mit dem Taxi nach Calenzana, dem Startpunkt des GR20. Auf teils ausgesetzten Pfaden folgten wir den rot-weißen Markierungen von Hütte zu Hütte. Atemberaubende Aussichten und traumhaft schöne Sonnenuntergänge belohnten die Anstrengungen des Aufstiegs.

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Ein besonderes Highlight war die “Königsetappe” durch den Kessel der Einsamkeit, in dem man auch im Frühsommer noch Schneefelder queren muss. Über Geröllfelder und mit Eisenketten gesicherte Felspassagen ging es steil bergab und bergauf. Am höchsten Punkt angekommen konnten wir einige Mufflons beobachten. Die Alpendohlen ließen sich hier sogar mit der Kompaktkamera (70mm KB) formatfüllend auf den Chip bannen.

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Beim Col de Vergio wechselten wir vom GR20 auf den Mare a Mare Richtung Porto, um von der Bergwelt zurück an die Küste zu gelangen. Mit jedem Höhenmeter wurde die Vegetation grüner und die Gebirgsbäche breiter. Bei den heißen Temperaturen luden uns zahlreiche Badegumpen zu einer Abkühlung ein.

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Vorbei an Kastanienhainen wanderten wir zu dem wunderschön gelegenen Bergdorf Évisa, wo wir einen Zwischenstop mit Übernachtung einlegten. Nach den vielen Tütenessen der letzten Tage haben wir uns besonders über eine deftige korsische Mahlzeit gefreut. Bei dem warmen Wetter war es nachts problemlos möglich unter freiem Himmel zu schlafen. Am nächsten Tag ging es dann durch die Spelunca-Schlucht nach Porto ans Meer, wo wir den Endpunkt unserer Wanderung erreichten. Korsika ist eine sehr abwechslungsreiche und ursprüngliche Insel, die für den Outdoorfan vieles zu bieten hat. Vom Sandstrand bis zu den Schneefeldern in den Bergen sind es nur wenige Kilometer Weg. Da war ich sicherlich nicht zum letzten Mal.

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