Das Wetter hat es in diesen Tagen nicht besonders gut mit uns gemeint. Vom Dauerregen bis zum heftigen Sturm war alles dabei. So sind wir meist doppelte Etappen gelaufen und haben den gesamten Weg von Skógar bis Landmannalaugar schlussendlich in dreieinhalb Tagen hinter uns gebracht.

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Island Laugavegur Trail
Oft über Schneefelder ging es vorbei an Gletschern und immer wieder atemberaubender Landschaft. Zwischendurch riss die Wolkendecke auf und so ergaben sich tolle Lichtstimmungen.

Island Laugavegur Trail
Island Laugavegur Trail
Island Laugavegur Trail
Ab Pórsmörk verläuft der Weg wieder tiefer durch ausgedehnte Aschewüsten. Am Weg sind ein paar bewirtschaftete Hütten, bei denen man auch übernachten kann. Da wir aber Zelt, Schlafzeug und Kocher dabei hatten, waren wir davon unabhängig und flexibler.

Island Laugavegur Trail
Island Laugavegur Trail
Island Laugavegur Trail
Island Laugavegur Trail
Island Laugavegur Trail

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Vor zwei Wochen waren wir rund um den schönen Königssee unterwegs. Die Tour startete bei sonnigem Wetter an der mittleren Talstation der Jennerbahn.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Unser erster Stopp war direkt hinter der Grenze am Carl-Stahl-Haus.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Der Hüttenwirt sagte uns, dass es durch zu viel Schnee noch nicht möglich wäre, dem Grenzverlauf weiter am Bergrücken zu folgen. Und so stiegen wir nächsten Tag wieder ein gutes Stück herab. Beim Seeleinsee ging es durch teils tiefen Schnee wieder steil bergauf.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Am Halsköpfl rasteten wir bei schönstem Ausblick über den Königssee. Nach einem sehr kühlen Bad im Gebirgsbach übernachteten wir auf der wunderschönen, traditionell betriebenen Wasseralm.

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Berchtesgaden Koenigssee Wandern
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Eine weitere Nacht verbrachten wir im Kärlinger Haus am Funtensee, bevor es wieder durch abwechslungsreiche und sehr ursprüngliche Landschaft hinab zum Königssee ging.

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Der krönende Abschluss der Tour war ein großer Bestand von Frauenschuh direkt am Wegesrand – ein tolles Wochenende im Nationalpark Berchtesgaden.

Berchtesgaden Koenigssee Wandern

Im Norden ist es deutlich ruhiger. Hier kommt einem schon mal eine ganze Weile kein anderes Auto entgegen und so findet man auch in Straßennähe einen schönen Platz für die Nacht. An unserem nördlichen Zeltplatz hatten wir einen tollen Sonnenuntergang und in unmittelbarer Nähe tummelten sich die Robben im Fjord.

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Weiter am Weg gibt es immer wieder kleine und große Wasserfälle. Besonders beeindruckend: der Dynjandi.

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Zurück in Reykjavik tauschten wir den Mietwagen gegen zwei Bustickets nach Skogar. Wir wollten noch ein bisschen Strecke an den eigentlichen Laugavegur-Trail dran hängen, um dann von Porsmörk weiter nach Landmannalaugar zu laufen. So starteten wir bei recht schönem Wetter direkt am Skogarfoss – doch das Wetter sollte sich noch ändern…

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Am westlichsten Punkt von Island, in Látrabjarg, haben sich die Papageientaucher inzwischen an die zahlreichen Besucher gewöhnt und lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren.igreen150816_MG_1869
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In den Felsen rasten und brüten auch einige Möwenarten – unter anderem die nur im Norden vorkommende Dreizehenmöwe.

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In einem kleinen Hafendorf, beobachteten wir Flußseeschwalben, die sich über einen durch Ebbe eingeschlossenen Fischwarm hermachten.

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Neben einer kleinen Robbenkolonie trieb sich ein Rotschenkel mit seinem Jungen herum.

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Ich würde mich jetzt nicht als großen Pferde-Fan bezeichnen, aber diese charakterstarken, hübschen Ponys auf ihren meist riesigen und wunderschönen Weiden zu beobachten hat mir sehr große Freude bereitet: Wie die Junghengste durch kleine und auch größere Streitigkeiten die Rangordnung klären, wie die Stuten ihre Fohlen behüten oder wie sich die ganze Herde gegen den Regen dreht und stillschweigend dem miesen Wetter trotzt.

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Im August habe ich mir einen schon lang gehegten Traum erfüllt und war mit einem Freund für ein paar Wochen in Island unterwegs. Wir haben jede Nacht im Zelt verbracht und den typisch isländischen Wetterlaunen getrotzt, sind mit dem Mietwagen die gesamten Westfjorde hochgefahren, haben zu Fuß und dem gesamten Gepäck auf dem Rücken den Laugavegur-Trail in Rekordzeit bewältigt und sind mit Steigeisen und Eispickel am größten Gletscher Europas geklettert. Wir haben uns einiges zugemutet, wurden dafür aber mit einzigartigen Landschaften, wundervollen Lichtstimmungen und unersetzlichen Erfahrungen belohnt. Hier möchte ich nach und nach die Bilder der Reise zeigen und von unseren Erlebnissen berichten.

Der Startpunkt unseres kleinen Islandabenteuers war wie wohl bei den meisten Islandbesuchern Reykjavik – eine Stadt, von der ich mir etwas mehr versprochen hatte. Neben einer ganz schönen, überschaubaren Einkaufsstraße wartet sie doch eher mit funktioneller und eintöniger Architektur auf. Begrüßt wurden wir vom typischen Islandwetter – Dauerregen und einstellige Werte auf dem Thermometer – das sich noch wie ein grauer Faden durch unser Reisetagebuch ziehen wird. Hier lernten wir auch schnell die isländische Preispolitik kennen: 4 Bananen für umgerechnet 7 Euro! Dazu sei aber gesagt: Wenn man etwas darauf achtet, was man kauft und wo (besser Bonus als 2010), lassen sich die Kosten beim Lebensmittelkauf deutlich reduzieren. Aber das mussten wir erts noch lernen. Geplant war, gleich mit dem Laugavegur-Trail zu beginnen. Da für den Süden aber Unwetterwarnungen herausgegeben worden waren und es auch in Reykjavik nicht aufhören wollte zu regnen, mieteten wir uns einen kleinen Hyundai und starteten Richtung Norden. Ein etwas ernüchternder Start, aber wir waren guter Dinge und freuten uns nun endlich loszukommen.

Unseren ersten Foto-Stop machten wir am höchsten Wasserfall Islands – dem Glymur: Eine schöne Tour entlang des Canyons bis zum beeindruckenden Wassersturz.

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In den Felswänden brüteten zahlreiche Eissturmvögel.

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Um nicht den selben Weg zurück gehen zu müssen, machten wir hier unsere erste Furt durch den eiskalten Strom.

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Auf teilweise sehr buckeligen Schotterpisten ging es durch abwechslungsreiche Landschaften weiter Richtung Norden. Vorbei am Hraunfossar in den Snæfellsnes National Park bis zu unseren ersten heißen Quellen.

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Vor zwei Wochen haben wir es endlich mal geschafft, den Teritär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel im nahen Westerwald zu besuchen und den dortigen Klettersteig zu testen. Nach ein paar Problemen bei der Anmeldung konnten wir in die Wand des alten Brechers einsteigen. Dort sind rundherum große Klettergriffe angebracht, die das Klettern recht einfach gestalten. Nach circa einer Viertelstunde war die Route für uns durchgestiegen – ein eher kurzer Spaß. Bei wunderbarem Herbstwetter schlenderten wir im Anschluss noch eine Runde durch den Stöffelpark, wobei es einige interessante Dinge zu sehen gab – ein Besuch lohnt sich.

Der Eintritt für den Klettersteig inklusive des Parkeintritts kostet 9,50 Euro. Die nötige Ausrüstung wie Gurt, Klettersteigset und Helm muss man selber mitbringen und man muss mindestens zu zweit klettern (Wovon eine Person den Vorstiegsschein haben muss (der normale Toprope-Schein reicht nicht aus). Je nach Können und Erfahrung kann auch dieser Steig für manch einen sehr schwierig sein und Probleme bereiten.

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Über ein verlängertes Wochenende ging es noch mal schnell in die Berge: Freitag haben wir eine ausgedehnte Tour im Tannheimer Tal gemacht. Vom Vilsalpsee stiegen wir hoch zur Landsberger Hütte und von dort ging es den noch recht jungen Klettersteig hinauf zur Lachenspitze, die eine grandiose Aussicht über das Tannheimer- und Richtung Lechtal bietet. Beim Abstieg konnten wir eine große Gruppe Rothirsche bei der Brunft erleben. Um den Gipfel jagten Kolkraben einem Steinadler hinterher. Mehrere Gamsherden grasten am Hang. Recht Anstrengend aber auch traumhaft schön!

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Der Steig geht quer durch die doch recht beeindruckende Nordwand der Lachenspitze direkt neben der Landsberger Hütte (klein unten links).

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Nächsten Tag ging es noch zu einer gemütlichen Runde ins Lechtal.

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…und vielen Motiven. Ich hoffe, bald mehr von meinem Island-Trip zeigen zu können.

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Gestern war ich kurz im Ebertseifen. Ein paar Laubfrösche ruhten recht fotogen im Brombeerdschungel bei sommerlichen Temperaturen.

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